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Vereinsaktivitäten in FREBERSHAUSEN

Unsere Vereine bilden das gesellschaftliche Rückgrat des Dorfes. Vielfältige Aktivitäten lasten auf vielen Schultern der ehrenamtlichen Streiter mit dem Ergebnis erstaunlicher Leistungen, von denen die Links unten berichten möchten.

• Vereinsleben im Allgemeinen

• Chor Frebershausen

• Förderverein Kirche Frebershausen

• Freiwillige Feuerwehr Frebershausen

• Landfrauenverein Frebershausen

Märenlänner

TTV Frebershausen



Das Vereinsleben
Autor: Heinrich Hochgrebe,
veröffentlicht mit freundl. Genehmigung von Gerhard Hochgrebe

Im Laufe der Zeit haben eine Reihe von Vereinen mit den verschiedensten Zielsetzungen bestanden.
Als ältester Zusammenschluß, wenn auch nicht als Verein im heutigen Sinn, dürfte zweifellos die Feuerwehr gelten.Seit dem Jahre 1972 besteht eine Zweiteilung, es gibt einen Wehrführer und einen Vorsitzenden der Feuerwehr. Einzelheiten über diesen Feuerwehrlink, zu erfahren.

Der Chorgesang wurde in Frebershausen schon früh gepflegt. Noch heute wird ein handgeschriebenes Notenbuch von Henrich Paul für den 1. Tenor aus dem Jahre 1846 verwahrt. Schriftliche Nachrichten über das Bestehen eines Vereines fehlen. Im Sommer des Jahres 1870 fanden sich einige sangesfreudige Männer mit dem damaligen Lehrer Müller zusammen, um über die Gründung eines Singvereins zu beraten. Man wurde sich bald einig und Lehrer Louis Müller übernahm den Vorsitz und das Amt des Chorleiters. Zu den Mitbegründern unseres Vereins zählen Jakob Michel, Philipp Emde, Peter Urspruch, Moritz Meuser und Heinrich Bracht. Die Noten wurden selbst geschrieben, elf dieser Werke in Postkartenformat befanden sich vor wenigen Jahren noch im Notenschrank des Vereins.
Lehrer Louis Bangert dirigierte den Verein von 1883 bis 1894. Ein im Jahre 1890 aufgestelltes Statut sagt im § 1, daß der Verein den Volksgesang pflegen und veredeln, die Eintracht in der Gemeinschaft festigen und die Geselligkeit pflegen soll. Lehrer Wilhelm Schröder übernahm den Vereinpund 1895 konnte man das 25-jährige Stiftungsfest mit Fahnenweihe feiern. Christian Urspruch dirigiert den Verein ab 1906 . Durch die Kriegsereignisse 1914/18 kam das Vereinsleben zum Erliegen. Eine Neugründung des Männergesangvereins erfolgte 1925. Lehrer Albert Büddefeld aus Hüddingen übernahm den Dirigentenstab bis 1927. Im Winter 1927/28 dirigiert Lehrer Karl Götte aus Hundsdorf den 32 Sänger starken Verein.
Ein besonderer Verehrer und Gönner des MGV Frebershausen war der im Jahre 1868 nach St. Louis ausgewanderte Johann Friedrich Ulrich, kurz Fred genannt.
Heinrich Urspruch war von 1928 bis 1938 Dirigent des MGV. Im Jahre 1931 konnte der Verein in Verbindung mit dem Bundessängerfest sein 60jähriges Stiftungsfest feiern, zu dem 32 Vereine erschienen waren. Dem hiesigen Männergesangverein wurde bei dieser Gelegenheit die Zelterplakette für "besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des Volksliedes" verliehen. Von 1938 bis 1940 dirigierte Wilhelm Schelberg den Verein. Im Jahre 1940 wurde Heinrich Urspruch wieder Dirigent, aber die Kriegsereignisse brachten das Vereinsleben zum Erliegen. Nach Kriegsende gibt es bald wieder Bestrebungen,den Chorgesang zu beleben. Im Jahre 1947 war es endlich soweit, der Männergesangverein nahm seine aktive Tätigkeit wieder auf. Zum Vorsitzenden wurde Heinrich Stracke gewählt, und Heinrich Urspruch übernahm wieder das Amt des Dirigenten. In der nun folgenden Zeit wurde fruchtbringende Arbeit geleistet. Am 2. April 1949 wurde im Schaakschen Saal ein Liederabend veranstaltet,dessen Programm viel Anklang fand. Nach dem Tode des I. Vorsitzenden Stracke im Mai 1951 übernahm Christian Emde den Vorsitz des Vereins. Dirigent Heinrich Urspruch verstarb am 25.12.1950. Nach dessen Tod übernahm der Heimatvertriebene Karl Partsch für wenige Monate den Dirigentenstab. Ende des Jahres 1951 wurde Karl Tönges zum Chorleiter berufen. Bis zu seinem Tode (8.9.1966) war Karl Tönges in unermüdlicher Weise um die Pflege des Chorgesangs bemüht. Lehrer Karl Weber aus Hüddingen wurde Anfang 1967 als Chorleiter des MGV tätig. Auch er hat sich in selbstloser Weise für die Pflege des deutschen Liedgutes eingesetzt. Unter Lehrer Weber trat der Verein erstmals in einer Chorgruppe mit den Vereinen Hundsdorf und Mehlen auf. Chorleiter Weber wußte sehr genau, daß nur dieser Weg, abgesehen von modernem Liedgut, zum Erfolg führen konnte. Im Alter von 61 Jahren ist Karl Weber am 11. September 1972 verstorben. Seit dieser Zeit ruht die Arbeit des MGV Frebershausen.
Der Schützenverein wurde 1928 gegründet.

Zu den Männern "der ersten Stunde" gehörte zweifellos Christian Kohl. Bis zum Jahre 1931 beschränkte man sich auf Luftgewehrschießen im Saale der Gastwirtschaft Schaake. Die Gemeinde stellte 1931 ein Grundstück an der Wendehürde zur Verfügung,und der Verein baute sich in Selbsthilfe einen Schießstand für Kleinkaliber. 1945 wurde der Schießsport durch die Alliierte Militärregierung verboten. Der Schießstand wurde öffentlich, meistbietend versteigert und der Erlös in die Gemeindekasse vereinnahmt. Ein Versuch der Neugründung blieb 1958 ohne Erfolg.

Nach dem, ersten-Weltkrieg gab es einen "Fuhrwerksverband" in Frebershausen. Es war ein Zusammenschluß der Ein- und Vollspänners die Lohnfuhren z. B. Milch und Holzfuhren, ausführten. Eine Satzung oder nähere Einzelheiten waren nicht zu erfahren.

Lehrer Wilhelm Schröder gründete um 1904 einen Obst- und Gartenbauverein. Als Vorsitzender dieses Vereins besuchte er die Gartenbauversuchsanstalt in Geisenheim. Als letztes Relikt dieses Vereins konnte man 1940 noch eine Obstdarre in der Gemeinde verzeichnen.

Am 27. November 1961 wurde der Landfrauenverein Frebershausen gegründet. Erste Vorsitzende wurde Frau Mariechen Weber (aus 647). 21 Mitglieder zählte der Verein bei der Gründung. Fachvorträge, Lehrfahrten, Altennachmittage,Kinderveranstaltungen zählen zum Programm des Vereins, aber auch die Kontakte zu Nachbarvereinen werden gepflegt. Im November 1972 übernahm Frau Anita Ulrich den Vorsitz des Landfrauenvereins, der weiterhin sehr rührig ist.

Ein "Verein Gemütlichkeit" bestand vor 1914. Dieser Verein war ein Zusammenschluß unverheirateter junger Männer zur Pflege der Geselligkeit.

Ein "Jungmädchenverein" wird 1932 erwähnt. Unter Leitung von Frau Hecker (Frau des Kirchspielspfarrers) wirkt der Verein bei der Wiedereinweihung der Kirche mit.

Der DRK-Ortsverein wurde 1965 ins Leben gerufen. Anläßlich der Gründung wurde vom Kreisverband eine komplette Unfallhilfsstelle übergeben. Der Ortsverein zählt 21 Mitglieder, den Vorsitz hat Frau Mariechen Weber.

Im Jahre 1972 wurde ein Tischtennisverein gegründet. Erster Vorsitzender wurde Karl-Heinz Tönges, der das Amt bis Mitte 1975 innehatte. Danach übernahm Ewald Schäfer die Amtsgeschäfte. Im Jahre 1980 wurde Wilhelm Hübner gewählt und führte den Vorsitz bis ins Jahr 2005. Im Moment bekleidet Reinhard Lüdde das Amt des Vereinsvorsitzenden.

 
 

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